Per Kasch hatte ein klares Problem.

Nicht seins — das seiner Kunden. Als Experte der visuellen Kommunikation hatte er über Jahre dasselbe Muster beobachtet: Grosse Unternehmen in Healthcare, Finance und Infrastructure geben viel Geld für Markenstrategie aus. Dann landet alles in einem Brand Manual. Und dann passiert das, was er „visuelle Erosion" nennt: An jeder Übergabestelle — vom Marketing zum Content-Team, von der Agentur zum Freelancer — wird die Markenlogik neu interpretiert. Jedes Asset ist für sich okay. In der Summe wirkt die Marke beliebig.

Die Person, die das auffangen soll, ist der Brand Lead. Der sitzt aber irgendwann in einem Dauerreview-Modus: korrigiert Stockfotos, überprüft Agentur-Entwürfe, sucht nach Abweichungen. Kein strategisches Denken mehr — nur noch Feuerlöschen.

Per wusste, was das Problem war. Er wusste auch, wie die Lösung aussehen sollte. Aber er hatte noch kein Produkt. Keine technische Spezifikation. Keine Roadmap.

Das hat sich letzte Woche in unserem Büro im Kloster in Schaan geändert.

🎙️ Du hörst des Newsletter lieber? Hier eine kurze, KI-generierte Audio-Zusammenfassung dieser Ausgabe:

Einladung

☕ KI Café: Workflows, die Routinearbeit erledigen
11. März 2026 | 16:30–18:30 Uhr | Schaan

Im KI Café zeigen wir dir drei Workflows, die jedem KMU helfen, Fahrt aufzunehmen:
→ Workshop-Protokoll → Jira-Backlog in 12 Minuten (Atlassian Rovo)
→ 300 Quellen → Onboarding-Programm in 30 Minuten erstellt (NotebookLM)
→ 500 Survey-Antworten → Analyse in 2 Stunden (Custom GPTs)

→ Sichere dir deinen Gratis-Platz:

Was an diesem Tag im Kloster passiert ist

Per war zu Gast bei uns im Rahmen unseres gemeinsamen Erasmus+ Projekts mit Dockyard Ventures. Julian Eberling und sein Team begleiten KMU durch ein dreiteiliges Workshop-Format — von der strategischen Analyse bis zum lauffähigen Prototyp.

Was wir dabei erlebt haben: Es geht schneller, als die meisten denken. Und es geht konkreter.

Per ging mit folgendem aus dem Workshop heraus:

Einem definierten Zielkundenprofil. Einem validierten Geschäftsmodell. Und einer technischen MVP-Spezifikation für seinen „Visual Story Agent" — ein KI-gestütztes Tool, das den Brand Lead von der Korrekturrolle befreit, indem es Markenlogik direkt in die Briefing-Phase verlegt. Der Nutzer beantwortet strukturierte Fragen zu Zielgruppe, Kanal und Emotion. Das Tool übersetzt das automatisch in zwei Outputs: ein professionelles Briefing für externe Partner und einen präzisen Prompt für GenAI-Tools. Konsistenz als systemisches Ergebnis — nicht als manuell erkämpfter Ausnahmefall.

Zwei Tage Arbeit. Ein Prototyp, der in Entwicklung gehen kann.

Warum das kein Zufall ist — das Framework dahinter

Was Per in drei Tagen geschafft hat, ist das Ergebnis einer sehr klaren Methodik. Julian nennt das Herzstück davon den DOCKYARD VENTURES KOMPASS.

Das leitende Bild: Ein Segel entfaltet seine Kraft nur, wenn es an drei Punkten fest gespannt ist.

Modul 1: Das Chancenmosaik

Bevor ihr wisst, was ihr mit KI baut, müsst ihr wissen, wo ihr ansetzen sollt. Das Chancenmosaik entsteht aus drei Perspektiven, die gleichzeitig gespannt sein müssen:

Die interne Sicht fragt: Was könnt ihr? Welche Assets, Prozesse und Kompetenzen habt ihr heute, die einen KI-Hebel bieten?

Die Marktsicht fragt: Wohin bewegt sich der Markt? Wo differenzieren sich Wettbewerber gerade, und wo schläft die Branche noch?

Die Kundensicht fragt: Was schmerzt eure Kunden wirklich? Wofür zahlen sie gerne, und wofür nicht?

Erst in der Schnittmenge dieser drei Perspektiven entstehen Felder, die strategisch und wirtschaftlich tragen.

Modul 2: Value Proposition & Geschäftsmodell

Modul 2 ist die Sammellinse. Aus dem Chancenmosaik werden die attraktivsten Felder ausgewählt und geschärft — mit einem klaren Ideal Customer Profile, einer präzisen Value Proposition, einer Customer Journey Map und einem validierten Geschäftsmodell.

Per hat hier herausgearbeitet, dass sein Zielkunde nicht der CMO ist — sondern der Brand Lead, der täglich im Dauer-Review feststeckt. Diese Präzision macht den Unterschied zwischen einem guten Pitch und einem Produkt, das gekauft wird.

Modul 3: Prototyping & MVP-Roadmap

Modul 3 übersetzt das Geschäftsmodell in eine technische Realität. Funktionskern, User Flow, technische Architektur, Hypothesen, priorisierte Roadmap — alles in einem gemeinsamen Arbeitstag.

Entscheidend: Jede technische Entscheidung in Modul 3 ist durch Module 1 und 2 gedeckt. Kein Feature ohne Marktlogik dahinter.

Carousels.pdf

3 Module: Vom Chancenmosaik zum KI-Prototyp

20.44 MBPDF File

Was das für dich und dein KMU bedeutet

Wir sagen das in jedem zweiten Gespräch, das wir mit KMU-Führungsteams führen: Das eigentliche KI-Problem ist selten die Technologie.

Es ist die Lücke zwischen „Wir haben viele Ideen" und „Wir wissen, was wir als Nächstes bauen."

Das Framework von Dockyard Ventures schliesst genau diese Lücke. Drei intensive Tage, klarer Output nach jedem Modul, Actionlist am Ende.

Und: Im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts sind die Workshops mit Julian und seinem Team für qualifizierte KMU noch gratis verfügbar. Das ist ein echtes Zeitfenster — diese Förderung läuft nicht ewig.

Deine nächsten Schritte

Wenn dein KMU gerade vor einer ähnlichen Frage steht wie Per — gute Ideen, aber kein klarer Weg vom Konzept zum Prototyp —, dann schreib Julian jetzt direkt an.

Oder antworte direkt auf diesen Newsletter — ich leite dich weiter.

Und wenn du erst wissen willst, wo bei euch die grössten KI-Hebel liegen, bevor du einen Workshop buchst: Wir schauen uns das gerne gemeinsam mit dir an.

🎬 Video: Von der KI-Idee zum Produkt

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